Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Gesundheitsreform 2003: Tempo beschleunigt

Ausgabe 1/2003

Dr. Rudi Mews

Die Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen und deren verheerender Ausgang für die Sozialdemokraten haben Druck gemacht. Eine Reform des Gesundheitswesens aus einem Guss, wie sie Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wünscht, soll noch in diesem Jahr in Gesetzesform vorliegen. Dabei setzt sich die Auffassung durch, das Reformwerk könne nur im parteiübergreifenden Konsens verwirklicht werden. Den großen Volksparteien fällt dabei die Hauptrolle zu.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Nicht weiter wertvolle Zeit verspielen
Dr. Jochen-Michael Schäfer

Einrede

Eichel gegen § 1 MBOÄ

Der Arzt übt einen Freien Beruf aus und kein Gewerbe. Das ist einer der Kernsätze und nicht ohne Grund § 1 der Musterberufsordnung in allen Berufsordnungen. Dieser Satz bindet uns Ärztinnen und Ärzte, aber in ähnlicher Formulierung auch alle anderen verkammerten Freien Berufe in deren Berufsordnungen an ethische Grundsätze, Werbeverbote, Gebührenordnungen, Hilfspflichten, unentgeltliche Unterstützungspflichten und bedeutet die Entsagung von uneingeschränktem Gewinnstreben bei der Ausübung der Tätigkeit.
Dr. Ulrich Oesingmann

Privatabrechnung

Kostentreiberei durch privatliquidierende Ärzte?

Von den Kostenerstattern wird immer wieder behauptet, dass die defizitäre Ertragssituation des niedergelassenen Arztes im vertragsärztlichen Bereich, durch stringente Budgetierungen diesen in zunehmender Weise dazu verleiten, wenn nicht gar zwingen würde, die Verluste durch eine Ausweitung der privatärztlich in Rechnung gestellten Leistungen auszugleichen.
Peter Gabriel und Dieter Bartholl

PVS & Recht

Das angemessene Honorar

Die durch die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) festgeschriebenen Honorarsätze entsprechen in weiten Teilen nicht mehr den Gegebenheiten des heutigen Wirtschaftslebens. Sie sichern dem Arzt im Einzelfall keinen Anspruch auf eine seinen Leistungen entsprechende Vergütung zu (in Anlehnung an OLG Düsseldorf AZ 8U 181/00 vom 27.09.2001).
Manfred Specht

BGH zur Kostentragung bei alternativer Medizin

Der BGH hatte in zwei am 30.10.2002 ergangenen Urteilen (IV ZR 60/01; IV ZR 119/01) über die Klage zweier Verbraucherschutzvereine gegen Krankenversicherungen zu entscheiden. Die Verbraucherschutzvereine begehrten von den Krankenversicherungen, die Verwendung bestimmter Klauseln in ihren Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Krankheitskosten und Krankenhaustagegeldversicherung zu unterlassen.
Tim Arenz

Forum PVS

Durchs Netz gefallen? Integrierte Versorgung als Chance für die Zukunft

Was haben niedergelassene Ärzte, Tante-Emma-Läden und die mitteleuropäische Feldgrille gemeinsam? Sie sind vom Aussterben bedroht! Ein Kalauer, der seit einigen Monaten in Mediziner-Kreisen die Runde macht, verballhornt Existenzängste von Ärzten, die sich Gedanken um ihre Zukunft machen und dabei auf ein vermeintliches Hindernis stoßen, das sich „Integrierte Versorgung“ nennt. Ein Begriff, der sich zu harmlos liest, um es wirklich zu sein? Oder eine echte Chance für die Zukunft, die sich lediglich hinter (mitunter verständlichen) Ängsten mancher Mediziner vor neuen Organisations- und Praxisformen versteckt?
Prof. Dr. Jörg-Michael Kimmig und Peter Weinert

Praxismanagement

Internet - Konkurrenz mit der Arztpraxis?

Inzwischen existieren weltweit Millionen von Internetseiten zum Thema Gesundheit und deutsche Ärzte und Patienten haben die Möglichkeit, schnell und einfach an medizinische Informationen zu gelangen. Die zeitgleiche Aktualisierung der Therapiemöglichkeiten durch medizinische Datenbanken bietet enorme Möglichkeiten zur Informationsrecherche für alle Beteiligten. Die zahlreichen Angebote im Internet zu medizinischen Themen verändern das Arzt-Patient-Verhältnis in jeder Hinsicht, denn der Patient kommt besser informiert zum Arzt und das Internet kann eine Konkurrenz zur Arztpraxis darstellen oder umgekehrt das Potenzial bieten, die alltägliche Arbeit des Arztes zu erleichtern.
Dr. Fevci Koc

Das letzte Wort

Anhebung der Versicherungspflichtgrenze

Die Versicherungspflichtgrenze bestimmt, ab welchem Einkommen Arbeitnehmer sich anstelle einer gesetzlichen Krankenversicherung für eine private Krankenversicherung entscheiden können. Dabei wird mit der Höhe der Versicherungspflichtgrenze nicht nur festgelegt, ab wann Arbeitnehmern eine Wahlfreiheit zwischen GKV und PKV gegeben wird, sondern es wird auch über die Balance zwischen Kapitaldeckung (PKV) und Umlageverfahren (GKV) entschieden.
Dr. Volker Leienbach