Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 3/2010

Startschuss für Patiomed: Als Unternehmen von Ärzten für Ärzte will die Patiomed AG die Ärzteschaft in ihrer Freiberuflichkeit unterstützen und die bestmögliche Versorgung der Patienten sichern.

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

DRGs in Deutschland

Ausgabe 3/2003

Arno Kinnebrock

Allenthalben sind in der deutschen Krankenhauslandschaft die vielfältigen Aktivitäten im Hinblick auf die DRG-Einführung ersichtlich. Die heutige Mischfinanzierung, bestehend aus Pflegesatz sowie Fallpauschalen/Sonderentgelten, gehört der Vergangenheit an. Der Fallkostenrechnung auf der Basis von G-DRGs (German Diagnosis Related Groups) gehört die Zukunft. Wie sehen bis dato die bisherigen Erfahrungen aus und welche Aspekte ergeben sich zukünftig für das Dienstleistungsangebot der Privatärztlichen VerrechnungsStellen?


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Notoperation
Dr. Wolfgang Gey

Aus der Hauptstadt kommentiert: Strukturdurchbruch vertagt, Aktionismus herrscht vor

Die parteiübergreifende Einigung auf Eckpunkte zu einer Gesundheitsreform entspricht den versprochenen Strukturveränderungen nur ansatzweise. Überdies sah das Papier kurz nach seiner Veröffentlichung angesichts der neu aufgebrochenen Diskussion um die Bürgerversicherung bereits alt aus. Dennoch soll die „Reform“ im Herbst das Parlament passieren.
Dr. Rudi Mews

Einrede

Kaufmann Doktor – insolvent?

In der aktuellen Gewerbesteuerdebatte geht es vielen Ärzten so, wie Nichtrauchern mit der Tabaksteuererhöhung: Sie fühlen sich davon nicht betroffen. Als Freiberufler sind Ärzte schließlich keine Gewerbetreibenden. Doch aller Begrifflichkeit und Rechtsprechung zum Trotz droht jetzt die Einbeziehung der Freiberufler in die Steuer – wodurch auch auf die Praxen empfindliche Mehrbelastungen zukämen.
Arno Metzler

Privatabrechnung

Pauschalvergütung statt GOÄ?

Während in der derzeitigen Diskussion über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung für mehr Transparenz, Stärkung der Eigenverantwortung des Patienten und sogar die Einführung des Kostenerstattungsprinzips geworben wird, laufen im Schatten der GKV-Reform die Überlegungen des BMGS, aber auch der PKV, in wesentlichen Belangen in eine genau gegenteilige Richtung: Wird das eigenständige Liquidationsrechts des Wahlarztes zur Disposition gestellt, wird der Privatpatient zukünftig Sachleistungen erhalten, wird die GOÄ durch pauschalierte Vergütungen ersetzt? Die Suche nach Bündnispartnern für den Erhalt eines eigenständigen privatärztlichen Vergütungssystems ist schwierig.
Dr. Regina Klakow-Franck

PVS & Recht

Ärzte und Patienten erhalten Rechtssicherheit

Private Krankenversicherungen müssen medizinisch notwendige Heilbehandlungen bezahlen, die Kosten sind zweitrangig und es muss nicht unbedingt die kostengünstigste Behandlung sein. Laut BGH-Urteil muss die PKV nachweisen, warum eine Behandlung medizinisch nicht notwendig war.
Manfred Specht

Forum PVS

Nutzenbewertung von Arzneimitteln

Wenn unser modernes Medikamentenarsenal des Jahres 2003 allen unseren kranken Menschen nutzen würde, aber von deren Kosten keine beitragssatzrelevanten Triebkräfte ausgingen, hätten wir keinen Anlass, uns über dieses Thema zu unterhalten. Die Analyse der Arzneimittelausgaben seit 1992 zeigt, dass die Zahl der Verordnungen sinkt, von der Preiskomponente kein Auftrieb ausgeht, aber die Strukturkomponente kontinuierlich und linear stets nach oben weist. Vor allem dominieren also neue und sehr teure Arzneimittel das Marktgeschehen.
Dr. Jürgen Bausch

Praxismanagement

Das Management der Privatpraxis

Vielschichtige medizinische Versorgungsstrukturen, eine zunehmend differenziertere Gesellschaft und umfassende Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsforderungen bestimmen die Rahmenbedingungen einer modernen Arztpraxis. Dabei bleibt zu beachten, dass durch gesetzliche Vorgaben zunehmende Honorarverluste für alle niedergelassenen Ärzte resultieren. Um diesen Honorarverlusten gezielt entgegensteuern zu können, sollte eine fortschrittliche Arztpraxis nach unternehmerischen Gesichtspunkten geführt und als ökonomisches Dienstleistungsunternehmen verstanden werden. Das heißt, unternehmerisches Denken und Handeln wird grundlegende Bedingung, um den Standort Arztpraxis zu sichern.
Dr. Matthias Frank

Das letzte Wort

Mehr Ehrlichkeit bitte!

Es ist Reformzeit in Deutschland. Hinter verschlossenen Türen beraten die Verhandlungsführer von Regierung und Opposition über die Zukunft des Gesundheitswesens.
Eike Hovermann MdB