Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Kostenerstattung

Ausgabe 4/2003

Egbert Maibach-Nagel

Mit Herausnahme des Zahnersatzes aus dem GKV-Leistungskatalog, befundorientierten Festzuschüssen und der Option auf Kostenerstattung für alle Versicherte werden – auf den ersten Blick – langjährige Forderungen der Zahnärzte zur Lösung der GKV-Problematik Gesetz. Ein Erfolg? Wohl eher nicht. Denn die Ausführungen im GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) behindern weitgehend die von der Zahnärzteschaft beabsichtigte Liberalisierung zugunsten der Direktbeziehung zwischen Patient und Zahnarzt.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Bürger oder Untertan?
Stefan Tilgner

Aus der Hauptstadt kommentiert: Stabile Vorläufigkeit

Die so genannte Gesundheitsreform der rot-grünen Regierungsparteien zusammen mit der Unions-Opposition stellt eine weitere Kostendämpfungsaktion dar - unter Vorbehalten. Trotzdem ist das GMG in wenigen Wochen Realität in der ärztlichen Praxis. Für drei bis höchstens fünf Jahre.
Dr. Rudi Mews

Einrede

Auswirkungen auf die ärztliche Versorgung

Im August dieses Jahres stellten Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung Zahlen vor, deren Tragweite sich die Gesundheitspolitiker bis heute noch nicht klar geworden sind: Rund 20 Prozent der Medizinstudenten brechen ihr Studium ab. Ein Drittel der Mediziner, die ihr Examen absolvieren kommen nicht in der Versorgung an. Die Zahl der unter 35jährigen Ärzte sank von 27,4 Prozent (1991) auf nur noch 17 Prozent (2002). Dem gegenüber stieg die Zahl der über 59jährigen Ärzte auf 58 Prozent. Kurzum: Die deutsche Ärzteschaft ist überaltert und sie hat ein Nachwuchsproblem. Beides zusammengenommen wird die Versorgung in Deutschland ernsthaft gefährden.
Dr. Maximilian Zollner

Privatabrechnung

PKV und Gerichte folgen falscher Auslegung der GOÄ

Nach wie vor wird häufig eine falsche Auslegung des Zielleistungsprinzips der GOÄ vertreten (z. B. Ass. Jur. J. Miebach in MedR 2003, Heft 2 und in PKV Publik 5/2003) und dem folgen teils auch Gerichte (LG Hannover vom 24.07.2003 AZ 19 S 47/02, häufig herangezogen LG Koblenz vom 20.06.2001 AZ 12 S 357/00). Dabei wird die Grundlage des Auslegens der GOÄ – die Wortauslegung – oft verlassen.
Dr. Bernhard Kleinken

PVS & Recht

Die Vertretung des Chefarztes bei Abwesenheit

Die Krankenhausleistungen umfassen allgemeine Krankenhausleistungen und Wahlleistungen. Die Frage nach der Vertretung des Chefarztes bei stationärer Wahlleistungsbehandlung stellt eine besondere Problematik dar. Beinahe jeder Chefarzt dürfte bereits einmal mit einer Anfrage einer privaten Krankenversicherung konfrontiert gewesen sein.
Tim Arenz

Forum PVS

Zwischen Abwarten und Durchbruch

Wenn Ärzte mit Kollegen, Patienten oder Krankenkassen kommunizieren, geschieht das meist per Telefon, Fax oder Brief. Dass es auch anders geht, nämlich online, wissen die meisten Ärzte. Die wirtschaftlichen Vorteile, die dieser Weg in vielen Fällen bringt, sind jedoch noch kein Allgemeingut. Der Einsatz telematischer Anwendungen im Gesundheitswesen ist bisher nicht zuletzt an diesem Unwissen gescheitert, aber nicht nur daran. Warum sich das in den kommenden Jahren ändern wird, und was Ärzte von dieser Entwicklung haben werden, lesen Sie in dem folgenden Beitrag.
Uwe Meyer

Praxismanagement

Neue Herausforderungen an die Praxis

Mit dem verabschiedeten GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) kommen ab dem 1. Januar 2004 neue Aufgaben und Herausforderungen auf den Arzt zu: Praxisgebühr, Patientenquittung, Hausarzt-Modell, Gesundheitszentren, integrierte Versorgung, Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Behandlungen usw. Kein Wunder, dass die Beunruhigung in der Ärzteschaft wächst. Gleichwohl gilt es, die Zeichen der Zeit anzunehmen und praktikable Lösungen für den Praxisalltag zu finden.
Silke Leicht-Gilles

Das letzte Wort

Forderungen an eine nachhaltige Gesundheitsreform

Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass nur eine grundlegende Strukturreform des Gesundheitssystems nachhaltig die Qualität der Leistungen und die Stabilität der Finanzen sichern kann. So werden die vorliegenden Vereinbarungen zur Gesundheitsreform wieder nur ein Schritt auf dem Weg in eine wirklich neue „Gesundheitswelt“ sein.
Dr. Heik Affeldt