Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 3/2010

Startschuss für Patiomed: Als Unternehmen von Ärzten für Ärzte will die Patiomed AG die Ärzteschaft in ihrer Freiberuflichkeit unterstützen und die bestmögliche Versorgung der Patienten sichern.

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Kostenerstattung IV

Ausgabe 3/2004

Kurt Weser

Mit dem GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) haben seit dem 1. Januar 2004 nunmehr alle gesetzlich Versicherten die Wahlmöglichkeit auf Kosten­­er­­stat­tung. Dies war schon einmal zwischen 1997 und 1999 der Fall und wurde von Teilen der Ärzte­schaft als Chance gewertet, mehr Patienten zur Übernahme von größerer Eigenverantwortung zu überzeugen. Aus der täglichen ärztlichen Praxis her­aus ergeben sich eine Reihe von Fragen, was die Umsetzung der Kosten­erstattung angeht. Die nach­folgenden Erläuterungen sollen dazu beitragen, etwas mehr „Licht“ in das „Dunkel“ zu bringen.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Zurück zur Sachlichkeit!
Dr. Jochen-Michael Schäfer

Aus der Hauptstadt kommentiert: Panta rhei – Alles fließt

Das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) hat zahl­reichen Erörterungen über die künftige Finanzierung des Gesundheitswesens Platz gemacht, die aber noch hoch theoretisch sind. Die PKV sucht nach Zukunftschancen, von den Medien wenig wahrgenommen, für privat liquidierende Ärzte aber von großer Relevanz.
Dr. Rudi Mews

Einrede

Eine Frage der Ethik

Der Verlust der Freiberuflichkeit unter Ärzten, Zahnärzten und Physiotherapeuten wäre weit mehr als nur ein Kollateralschaden im Zuge der Gesundheits­reform – ohne sie wird ein Eckpfeiler der Demokratie zur Disposition gestellt!
Prof. Dr. Jörg-Michael Kimmig

PVS & Recht

Arbeitsebene des MVZ

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) ist eine Schöpfung des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG), welches am 1. Januar 2004 in Kraft getreten ist. Wie bei vielen Schöpfungen des Gesetzgebers im Gesundheitswesen ist die juristische Konstruktion kompliziert und lässt der Gesetzestext zahlreiche Fragen offen. Im ersten Teil dieser Aufsatzreihe (ärztepost 2|2004) wurden die rechtliche Ausgangslage und die Gründungsvoraussetzungen dargestellt, der abschließende 2. Teil widmet sich den Rechtsfragen der ärztlichen Leitung und der Arbeitsebene des MVZ.
Dr. Christoph Jansen

Zweifache Abrechnung der Ziffer 2757 gerecht­fertigt

Der BGH hat am 13.05.2004 (III ZR 344/03) ein Urteil von grundsätzlicher Bedeutung gefällt. Diese grundsätzliche Bedeutung der Entscheidung ergibt sich schon daraus, dass sie zur Veröffentlichung in der amtlichen Sammlung des Bundesgerichtshofes (BGHZ) vorgesehen ist.
Tim Arenz

Forum PVS

Keine Angst vorm Kostenproblem!

Endlich (!) beginnen sich die Konturen einer Telematik-Infrastruktur im Gesundheitswesen abzuzeichnen. Endlich (!) konkretisiert sich der Zeitraum einer flächendeckenden Verfügbarkeit (wenn nicht 2006, dann 2007). Und schon beginnt das große Lamentieren. Totschlagargument Nr. 1: Wer soll das bezahlen? Sorry, aber gerade aus Sicht der Ärzteschaft macht eine solche Haltung keinen Sinn.
Uwe Meyer

PKV-Zukunftskonzept für die Krankenversicherung

Die privaten Krankenversicherer (PKV) haben kürzlich ein eigenes Konzept für die Ausgestaltung der Krankenversicherung vorgestellt. Im Gegensatz zu den umwälzenden Politikvorschlägen Bürgerversicherung und Pauschalprämie zeigt die PKV einen Weg zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung im System auf: Damit würde mehr Wettbewerb zwischen GKV und PKV einerseits und zwischen privaten Versicherern andererseits realisiert. Die PKV gewährleistet zudem eine nachhaltige, generationengerechte Finanzierung.
Dr. Volker Leienbach

Praxismanagement

Das lange Warten auf die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses

Hoffentlich werden bald die offen­en Fragen beantwortet! Wie detail­liert sollen die grundsätzlichen Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem sein? Welcher Zeitplan zur Einführung des QM-Systems wird vorgesehen? Wie soll ein Nachweis zur Einrichtung eines internen QM-System aussehen?
Sylvia Possin

Das letzte Wort

Hat die Sozialversicherung eine Zukunft?

Die Sozialversicherung ist der größte noch verharrende sozialistische Block in unserer sonst überwiegend freien Gesellschaft. Es ist erstaunlich, wie in den vergangenen Jahrzehnten des ökonomischen Aufschwungs, wo sie eigentlich mehr und mehr hätte zurücktreten können, stattdessen mehr und mehr expandierte (hinsichtlich zwangsversicherter Personengruppen, Risiken, Leistungsstandards).
Prof. Dr. Gerd Habermann