Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Reformprojekt Gesundheitswesen

Ausgabe 3/2005

Wolfgang Zöller MdB

Die Finanzierung des deutschen Gesundheitswesens ist massiv gefährdet. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Einerseits verursachen medizinisch-technischer Fortschritt und die demografische Entwicklung steigende Kosten, andererseits gehen die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung aufgrund der hohen Arbeits­losigkeit und der zunehmenden Zahl von Rentnern im Verhältnis zu den Lohnempfängern zurück.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Gesundheitssystem quo vadis?
Prof. Dr. Hermann Liebermeister

Aus der Hauptstadt kommentiert: Hängepartie Gesundheits­politik

In den Wahlprogrammen der großen Parteien – und die sind für politisch grundsätzliche Veränderungen allein wichtig – spielt die Gesundheitspolitik keine besonders herausragende Rolle. Wünsche, welche die Ärzteschaft seit langem nährt, drohen während des Wahlkampfs und auch danach abgehängt zu werden.
Dr. Rudi Mews

Privatabrechnung

Die Gratwanderung der PKV

Es ist Wahlkampf. Dies lässt sich daran erkennen, dass die meisten Wahlprogramme bei entscheidenden Themenfeldern wie z. B. der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung auf all zu viele Festlegungen im Detail wohlweislich verzichten – wohl auch, um notwendige Spielräume für spätere Koalitions-Konstellationen zu erhalten. Da hebt sich das nun vorgelegte Reformkonzept des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) angesichts seiner Klarheit erfrischend ab.
Stefan Tilgner

Praxismanagement

Fakten, Fakten, Fakten …

Die These muss schon erlaubt sein: Schon ein wenig mehr Transparenz über das tatsächliche Geschehen könn­te die heftige Kontroverse zu Wohl und Wehe des sogenannten Zwei­ten Gesundheitsmarktes erheblich entschärfen. Im Interesse aller Beteiligten – ob Befürworter oder Kriti­ker, ob Arzt oder gesund­heits­bewuss­ter Patient – wird es deshalb Zeit, endlich Licht ins Dunkel zu bringen.
Franz-Arnold Thüning

PVS & Recht

Angemessene Vergütung von Leistungen

Wenn Unklarheiten hinsichtlich der Auslegung des Gebührenrechtes bestehen, muss die Beihilfe nicht in jedem Fall leisten, wenn der Dienstherr recht­zeitig seinen Rechtsstandpunkt zur Auslegung der Gebühren­ordnung mitgeteilt hat. Nach der Rechts­prech­ung des Bundesverwaltungs­gerich­tes ist für die Frage, ob nach den Maßstäben des Bei­hilfe­rech­tes Aufwendungen für ärztliche Leis­tun­gen an­ge­mes­sen sind, die Auslegung des ärztlichen Ge­büh­ren­rechtes durch die Zivilgerichte maßgebend.
Tim Arenz

Sanierung von Ärzten durch Insolvenzplan

Gescheiterte Immobilieninvestitionen, Verluste durch Wertpapierspekulationen, Scheidungsfolgen oder auch schlicht die mangelnde Rentabilität der Praxis können Gründe sein, warum ein Arzt in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät. Immer häufiger wird über das Vermögen von Ärzten das Insolvenzverfahren eröffnet. Dass die Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht gleich „der bürgerliche Tod“ des Berufsträgers ist, sondern zugleich auch eine Chance zur Schaffung geordneter wirtschaftlicher Verhältnisse sein kann, stellt der folgende Beitrag dar.
Dr. Jens M. Schmittmann

Patientenverfügungen: Funktion, Adressaten und Regelungsgegenstand

Mit zunehmendem medizinischem Fortschritt werden nicht nur die Heilungs­chancen für viele Krankheiten verbessert. Ebenso wird auch die Natürlichkeit des Sterbens zunehmend in Frage gestellt. Die medizintechnische Verlängerbarkeit des Lebens hat eben auch die Hinauszögerbarkeit seines definitiven Endes zur Folge. Damit gesellt sich neben die Ungewissheit über den Zeitpunkt des Lebens­endes die Sorge um Qualität und Dauer des Sterbeprozesses. Eine dem endgültigen Hinscheiden vorausgehende, auf unabsehbare Zeit angelegte, apparatemedizinische Aufrechterhaltung partieller Lebensfunktionen wird von vielen Menschen als fremdbestimmt und menschenunwürdig empfunden. Einen Ausweg sehen sie in einer Patientenverfügung.
Dr. Jürgen Spalckhaver

Forum PVS

Souverän Patient

Die gesundheitspolitische Debatte wurde durch die vorgezogenen Neuwahlen im September noch einmal angeheizt. Zentraler Streit – und Kritikpunkt in der Diskussion ist die zukünftige Gestaltung der Krankenversicherung. Zu den gesundheitspolitischen Zielen und Positionen des PVS Verbandes nachfolgend ein Gespräch mit dem amtierenden Verbandsvorsitzenden, Dr. Jochen-Michael Schäfer.
Die ärztepost im Gespräch mit Dr. Jochn-Michael Schäfer

Das letzte Wort

Image am Limit

Wenn im deutschen Fernsehen der Arzt in den OP eilt, der Landarzt sich nächtens auf den Weg zu Patienten macht oder Notärzte in den Rettungs­hubschrauber springen, dann ist die Welt noch in Ordnung. Der Arzt geht seiner Haupt­tätigkeit nach, nämlich Leben zu retten, bei der Geburt zu helfen, oder Kranke zu kurieren.
Reinhardt Hassenstein