Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Wettbewerb der Vergütungssysteme

Ausgabe 2/2006

Peter Gabriel

Im November sorgte die designierte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt mit ihrer Ankündigung für Aufregung, ein wissenschaftliches Institut solle im Auftrag des Ministeriums ein einheitliches Vergütungssystem mit einheitlichen Preisen für die ärztliche Behandlung von Kassen- und Privatpatienten erarbeiten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Verbände der gesetzlichen Krankenversicherung haben sich darauf verständigt, gemeinsam ein Institut zu gründen, bevor es die Bundesregierung selbst tut. Die Frage nach einer einheitlichen Gebührenordnung für Vertrags- und Privatmedizin steht weiterhin im Raum.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Das Ziel fest im Blick
Dr. Jochen-Michael Schäfer

Aus der Hauptstadt kommentiert: Minenhund oder Versuchsballon

Drei sehr unterschiedliche Ereignisse sind im Berichtszeitraum hervorzuheben: Die zweite große Ärzte-Demo in Berlin, das AVWG und die nach den Landtagswahlen im März begonnene Suche der Koalitionsparteien nach Lösungen für die lang erwartete Gesundheitsreform.
Dr. Rudi Mews

Titel

Ärzte sind zunehmend als Heiler und Manager gefragt

Der PVS Verband ist auch in diesem Jahr Programmpartner des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit. Im Rahmen des Deutschen Ärzteforums – einem von insgesamt drei Fachkongressen beim Hauptstadtkongress – findet am Donnerstag, 18. Mai, 14.00 Uhr bis 15.45 Uhr, eine Veranstaltung zum Thema „Wettbewerb der Vergütungssysteme – Welches Zukunftspotenzial liegt in der GOÄ?“ statt. Auf dem Podium werden von der Bundesärztekammer Renate Hess, Leiterin des Dezernates für Gebührenordnungsfragen, und DRG-Experte Dr. Bernhard Rochell, Andreas Wagener von der Hauptgeschäftsführung der Deutschen Krankenhausgesellschaft sowie für den PVS Verband Peter Gabriel, Vorsitzender des GOÄ-Ausschusses, diskutieren.
Die ärztepost im Gespräch mit Prof. Dr. Axel Ekkenkamp

Forum PVS

Zentralstaatliche Finanzierung des Gesundheitswesens

Ein neuer CDU/CSU-Vorschlag einer zentralstaatlichen Finanzierung des Gesundheitswesens wird derzeit als Reformoption diskutiert. Vorgeschlagen wird, dass Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge zunächst an eine zentrale Behörde überwiesen werden, bevor sie durch einen neuen Risikostrukturausgleich auf die Krankenkassen verteilt werden. Zusätzlich soll die Behörde Einnahmen aus Steuererhöhungen erhalten.
Dr. Thomas Drabinski

Der Reformdruck auf das Gesundheitssystem wächst

Das deutsche Gesundheitssystem steht vor enormen Herausforderungen: Während die Ausgaben durch den medizinisch-technischen Fortschritt und den demographischen Wandel enorm steigen, sinken die Einnahmen kontinuierlich ab. Gleichzeitig sinkt die Handlungsfähigkeit des Staates, steuernd einzugreifen – nicht zuletzt aufgrund der europäischen Integration, die auch die Gesundheitspolitik zunehmend indirekt beeinflusst. Finanzreformen werden dieses Problem ohne gleichzeitige Strukturreformen auf der Ausgabenseite nicht allein lösen können.
Eike Hovermann MdB

Einrede

Wachstumsmarkt Gesundheit

Steigen die Ausgaben im Gesundheitswesen, setzt stets ein großes Klagen ein. Dabei bietet die Branche enorme Chancen für Wachstum und neue Arbeitsplätze. Um das Potenzial zu nutzten, müsste der Gesetzgeber mit der anstehenden Reform die Weichen in Richtung mehr Wettbewerb zwischen den Leistungserbringern und mehr Wahlfreiheit für die Versicherten stellen.
Dr. Dorothea Siems

PVS & Recht

Bevorzugte Behandlung privat versicherter Patienten

In wellenartigen Bewegungen wird in der Tagespresse immer wieder propagiert, dass der Versichertenstatus des Patienten für seine Gesundheitsversorgung heute von erheblicher Bedeutung sei. Spielte es früher eher eine untergeordnete Rolle, ob man privat oder gesetzlich versichert ist, sei dies inzwischen für die Volksgesundheit ein entscheidender Faktor.
Manfred Specht

Neues Vertragsarztrecht und neue Chancen

Wohin die Gesundheitspolitik unter der großen Koalition steuern wird, ist bereits seit Antritt des schwarz-roten Bündnisses Gegenstand heftiger Spekulationen. Welchen Inhalt die Reform haben wird und wann genau sie kommen wird, ist weiterhin offen. Als sicher darf seit einiger Zeit gelten, dass sich das Vertragsarztrecht in zahlreichen und durchaus wesentlichen Aspekten ändern wird. Nach einigem Hin- und Her aus Koalitionskreisen legt die Bundesregierung nun den Entwurf eines „Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes“ vor. Der Entwurf soll kurzfristig in den parlamentarischen Prozess eingeführt werden.
Constantin Bartha

Praxismanagement

Chancen innovativer Versorgungsstrukturen: Best Practice

Wer heute als Individualheilberufler in der ambulanten Gesundheitsversorgung tätig ist oder tätig werden möchte und dabei einen Einzelkampf vermeiden will oder nach verbesserten persönlichen Arbeitsrahmenbedingungen sucht, dem stehen über die üblichen Kooperationsmöglichkeiten wie Praxisgemeinschaft oder Gemeinschaftspraxis hinaus vielfältige Kooperationsformen offen.
Georg Heßbrügge und Carsten Burchartz

Privatabrechnung

Patient oder Gesundheitskunde – Chance oder Risiko?

Unabhängig davon, welche Kompromisslinie zwischen Finanzreform einerseits und Kostendämpfung andererseits die große Koalition bei der anstehenden Gesundheitsreform nun findet – die nächsten Jahre werden bei den Patienten das Bewusstsein dafür fördern, dass die Gesetzliche Krankenversicherung kein Rundumsorglospaket (mehr) ist.
Franz-Arnold Thüning

Das letzte Wort

Arme Ärzte – arme Patienten

Die innere Motivation, Menschen zu heilen oder Leid zu lindern, ist bei uns Ärzten unverändert vorhanden. Aber der ärztliche Alltag wird überschattet durch nicht mehr optimale Arbeitsbedingungen, überschattet von knappen Ressourcen für die Patientenbehandlung und überschattet von einer Flut von Bürokratie. Wir haben uns inzwischen mit einem regelrechten bürokratischen Rechtfertigungswahn auseinander zu setzen, zum Leidwesen des Patienten.
Dr. Wolf Unterberg