Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Nichts gerissen!

Ausgabe 3/2006

Die ärztepost im Gespräch mit Dr. Jochen-Michael Schäfer

Wir erleben gerade jetzt, wie die Weichen in Richtung Staat gestellt werden. Der Patient hat immer weniger Mitsprache- und Wahlmöglichkeiten. Wir brauchen auf der einen Seite eine medizinische Grund­versorgung durch die GKV, auf der anderen Seite muss dem Patienten mehr Entschei­dungsfreiheit für seine medizinische Versorgung einge­räumt werden.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Therapeutischer Fehlgriff
Stefan Tilgner

Aus der Hauptstadt kommentiert: Merkel-Münte-Murks

Die mangelnde Fähigkeit der Großen Koalition, die seit langem versprochene Finan­zierungsreform im Gesundheitswesen trotz unterschiedlicher Partei­inte­res­sen in politische Realität umzusetzen, hat in Berlin maßlos enttäuscht.
Dr. Rudi Mews

Forum PVS

Eine eigenständige GOÄ ist unverzichtbar

„Wettbewerb der Vergütungssysteme – Welches Zukunftspotential liegt in der GOÄ?“ – zu dieser Frage hatte der PVS Ver­band auf dem diesjährigen Haupt­stadt­kongress Medizin und Gesund­heit zu einer Podiumsdiskussion ein­ge­la­den. Mit Ver­tretern der Bundes­ärz­te­kammer, der Kassen­ärztlichen Bun­des­­ver­ei­ni­gung und der Deutschen Kran­ken­haus­gesell­schaft diskutierte der Ver­band die Zu­kunfts­chan­cen der GOÄ. Ein­hellig bestätigte das Po­dium: Die GOÄ ist un­ver­zichtbar – wenn auch reform­überfällig.
Ulrike Scholderer

Fachbuch in der Diskussion

Rechtsanwalt Dr. Christoph Jansen rezensiert die Neuauflage eines Standardwerkes. Uleer/Miebach/Patt: Abrechnung von Arzt- und Krankenhausleistungen, 3. Auflage 2006,
Dr. Christoph Jansen

Einrede

Bestandsschutz unter Vorbehalt

In den Eckpunkten der großen Koalition zur Gesundheitsreform läuft die private Krankenversicherung unter ferner liefen. Erst an letzter Stelle wird das „Ver­hältnis der PKV zur GKV“ beschrieben. Das erstaunt. Ging die Debatte doch in weiten Teilen darum, die Privatversicherten zumindest an der Finanzierung der gesetz­lichen Versicherung (GKV) zu beteiligen.
Andreas Mihm

PVS & Recht

Der Break-Even-Point zur Gesundheitsreform

Die Regierungskoalition hat sich auf 16 Eckpunkte zur Gesundheitsreform geeinigt. Während die Parteivorsitzenden von einer wirklichen Reform reden, wird sie von vielen Verbänden und Experten des Gesundheitswesens kritisiert, bis zu „Murks im Morgengrauen“ (Handelsblatt), weil man sich erst am frühen Morgen nach stundenlangen Verhandlungen in der Nacht einigen konnte. Ob die Reform nun wirklich eine ist, wird sich zeigen, wenn die Eckpunkte in Gesetzesentwürfe gegossen werden. Die Kritik aus allen Richtungen lässt vermuten, dass die Veränderungen tiefgreifender sind als allgemein angenommen.
Manfred Specht

Vertragsfreiheit für Vertragsärzte?

Die Bundesregierung hat beschlossen, vor der „Großen Gesundheitsreform“ einige wesentliche Rechtsänderungen im Vertragsarztrecht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorzunehmen, die einen Abbau von Über- und Unterversorgung sowie eine Flexibilisierung der vertragsärztlichen Tätigkeit bewirken sollen.
Dr. Peter Wigge

Praxismanagement

Hohe wirtschaftliche Bedeutung der IGeL-Leistungen steigt

In den letzten Monaten wurde in Zusammenarbeit zwischen dem PVS Verband, dem Praxisberatungsunternehmen Frielingsdorf Consult aus Köln und der Univer­sität Köln (Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Management im Gesundheitswesen, Prof. Ludwig Kuntz) eine Studie zur Größe des IGeL-Marktes in deutschen Arztpraxen durchgeführt. Im Vorgriff auf die voraussicht­lich Anfang September vorliegende, vollständige Studie veröffentlicht die ärzte­post an dieser Stelle vorab die ersten Ergebnisse.
Philipp Warnebier

Herausforderungen für Ärzte

Neue Versorgungs- und Kooperationsformen im Gesundheitswesen werden zu­neh­mend an Bedeutung gewinnen. Auf der Basis relevanter Informationen können Ärzte entscheiden, wo sie Chancen und persönliche Stärken im Bereich dieser neuen Versorgungsstrukturen sehen. Wer sich als Arzt engagieren will, benötigt ökono­misches Wissen, um neue Versorgungsstrukturen umzusetzen.
Georg Heßbrügge und Prof. Dr. Günther E. Braun

Das letzte Wort

Der Patient – vom Bitt­steller zum Kunden

Die voranschreitende „Ökonomisierung“ des Gesundheitswesens stößt bei vielen Menschen auf Besorgnis. Dabei kann gerade die Einführung marktwirtschaftlicher Elemente zu einer Verbesserung der medizinischen Versorgungsqualität beitragen, von der alle profitieren.
Prof. Dr. Michael Eilfort