Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Die Gesundheitsreform ignoriert den demographischen Wandel

Ausgabe 3/2007

Dr. David Stachon

Die Ge­sund­heits­re­form ist zwar in aller Munde, doch die eigentliche Ziel­setzung hat die große Koalition nicht erreicht: Eine nachhaltige Fi­nan­zier­bar­keit des Gesundheits­­­sys­tems wird durch die Einführung eines Ge­sund­heits­­fonds nicht gewährleistet. Denn weiter­hin basiert die Fi­nan­zie­rung der Kos­ten für die ge­setz­lichen Kran­ken­kas­sen (GKV) auf dem Umlage­ver­fahren, das der demographischen Ent­wicklung der deutschen Bevöl­kerung auf Dauer nicht standhalten kann.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Viel Lärm um nichts?
Dr. Jochen-Michael Schäfer

Aus der Hauptstadt kommentiert: Viele offene Fragen

Mit der Umsetzung der jüngsten Ge­sund­heits­re­form sind für die ärztliche Praxis neue He­raus­for­de­rungen verbunden und weitere vorauszusehen. Die Aus­wirkungen des PKV-Basis­ta­rifs sind noch nicht abzusehen. Ebenso ist noch kein abschließendes Urteil über den Ausgang der Ver­fas­sungs­­klagen möglich, die der PKV-Ver­band angekündigt hat.
Dr. Rudi Mews

Forum PVS

Neuregelungen fördern Angleichung von PKV an GKV

Der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 28. Juni 2007 seine Be­schluss­empfehlungen zum Gesetzesentwurf zur Re­form des Ver­si­che­rungs­­vertragsrechts abgegeben. Auf dieser Basis wurde die Re­form des Gesetzes am 6. Juli im Deutschen Bundestag verabschiedet. Das Gesetz, das in seiner aktuellen Form noch bis zum 31. Dezember Gültigkeit hat, stammt aus dem Jahr 1908. Eine Gesamtre­form war deshalb erforderlich.
Renate Hess

„Ärzte für Reform“ – Eine Initiative für mehr Marktwirtschaft im Gesundheitswesen

Die Initiative „Ärzte für Re­form“ hat sich einem Anliegen verschrieben, das in diesem Land im günstigsten Falle mit Misstrauen beäugt wird. Im ungünstigeren Falle wird es mit Men­schenverachtung und blankem Zynismus gleichgesetzt. „Ärzte für Re­form“ möchte Markt­­wirt­schaft im Ge­sund­heits­wesen.
Kristian Niemietz

Die Zu­kunft der Ge­sund­heits­dienstleistungen

Am 21. Mai 2007 hatte der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) nach Berlin zu einem Fachgespräch über die „Zu­­kunft der Ge­sund­heits­dienstleistungen in Europa“ eingeladen. Europa­parla­mentarier Dr. Andreas Schwab und Minis­te­rial­rat Ortwin Schulte, Bundes­minis­te­rium für Ge­sund­heit (BMG), standen den Teil­neh­mern Rede und Antwort zu der seitens der Europäischen Kommission im letz­ten Herbst lan­cier­ten Konsultation im Ge­sund­heits­­dienst­leistungs­sektor.
Claudia Dittberner

Das Sozialguthaben – von der Umlage zur Kapitaldeckung

Nach allen bisher letztlich erfolglosen Re­formversuchen ist es in der Sozialen Sicherung Zeit für einen Neuanfang. Ein überreguliertes, ineffizientes Sys­tem muss ersetzt werden durch ein neues Sys­tem, das den Men­schen wieder in den Mittelpunkt rückt. „Die Familienunternehmer – ASU“ haben im vergangenen Jahr hierzu eine Un­ter­neh­merkommission ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Dr. Volker J. Geers, Geers Hörakustik, Dortmund, hat sie ein unternehmerisches Re­formkonzept entworfen, wie dieser „Neustart“ in der Sozialen Sicherung gelingen könnte.
Dr. Elmar Waldschmitt

Einrede

Wo Ärzte Zu­kunftsmanager sind

Ob bei der Anwendung neuer Therapien oder beim Einsatz neuer Me­di­ka­men­te, der Me­di­ziner trifft weitereichende In­no­va­tionsentscheidungen. Das gilt genauso für seine Auswahl der Me­di­zintechnik. Der Arzt entscheidet über die Zu­kunft seines gesamten me­di­zi­ni­schen Berufs.
Dr. Friedrich Thelen

PVS & Recht

Zeitliche Beschränkung der Betei­ligung eines Arztes an einer Ge­mein­schafts­pra­xis ist zulässig

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 7. Mai 2007 (Az.: II ZR 281 / 05) eine für die Praxis bedeutsame Entscheidung zur Frage der „Hinauskündigung“ von Ge­sell­schaf­tern einer Ge­mein­schafts­pra­xis getroffen. Es geht hierbei um die Frage, ob der Ge­mein­schafts­pra­xisvertrag auch den Ausschluss eines Ge­sell­schaf­ters ohne sachlichen Grund vorsehen kann.
Tim Arenz

Praxisma­na­ge­ment

Steuervergünstigungen ausschöpfen

Die freiberufliche Praxis mit dem ideellen und dem materiellen Wert einschließlich eigener Praxisräume ist sogenanntes Betriebsvermögen. Die Ver­äuße­rung der Praxis ist zu versteuern.
Georg Eick

Das letzte Wort

Die Re­form zwischen Transmission und Kommunikation

Gut 100 Tage ist die Ge­sund­heits­re­form jung. Die Ministerin zieht Bilanz. Alles im Fluss, viel in Bewegung. Recht hat sie. Das sind die Nachrichten nur einer Woche: Die Ärzte und ihre Selbstverwaltung zerstritten, die Kas­sen beim Schmusen in der Konvergenzphase, die Krankenhäuser planen eine neue Ver­sor­gungs­landschaft und die amerikanische Phar­ma­in­dus­trie packt tief verunsichert die Koffer in der deutschen Provinz und zieht um nach Berlin. Es ist die Zeit der Transmission.
Ulrich Opherk