Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Zum Wohle der Patienten

Ausgabe 4/2007

Ulrike Scholderer

Das jüngste Gutachten des Sachverständigenrates für das Gesundheits­wesen sorgt seit seiner Veröffentlichung im Juli für Aufregung. Die Gesund­heits­weisen fordern, die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe neu zu ordnen. Die nichtärztlichen Berufe wie Schwestern und Pfleger sollen gestärkt werden. Während in der Ärzteschaft die Sorge um den Standard der medizinischen Versorgung vorherrscht, sieht sich die Pflege in langjährigen Forderungen bestätigt, Krankenhäuser suchen ökonomische Ressourcen.


Weitere Themen in diesem Heft

Aus der Hauptstadt kommentiert: "Zuwachs" von 0,64 Prozent

Die Doctores sind aus Sicht des Bundesgesundheitsministeriums wie der Kran­ken­kassen gehalten, sich mit der Stagnation ihrer Honorare im nächsten Jahr abzufinden – trotz der beeindruckenden Ärztedemos von 2006 gegen die Unter­finan­zierung ihrer Leistungen. – Die Position der KVen degeneriert; die Mehr­heit der Hausärzte hat nichts dagegen.
Dr. Rudi Mews

Editorial

Ein unmoralisches Angebot
Stefan Tilgner

Forum PVS

Perzeption im Gesundheitswesen

Der Begriff der Perzeption umfasst Prozesse der indi­viduellen Wahrnehmung und Verarbeitung von Infor­mationen. Im Gesundheitswesen gibt es eine Reihe von Informationen: monetäre (z. B. Bei­trags­satz), qualitative (z. B. freie Arztwahl), aber auch recht­­lich-organisatorische (z. B. Versiche­rungs­pflicht). Unter­suchungen zeigen, dass die Per­zep­tion im Gesund­heitswesen schwach ausgeprägt ist.
Dr. Thomas Drabinski

Dynamik durch zweiten und dritten Gesundheitsmarkt

Der Begriff Gesundheitswirtschaft steht für den Gesundheitssektor als eine zukunftsträchtige Wirtschaftsbranche. Sowohl Beschäftigung als auch Wert­schöpfung werden in den nächsten Jahren weiterhin stark wachsen. Treibfaktoren der Nachfrage sind die demographische Alterung der Gesellschaft, der medizinisch-technische Fortschritt und eine zunehmende Wertschätzung von Gesundheit. Ausgabendämpfende Gesundheitsreformen können den Trend allenfalls verlangsamen, aber nicht stoppen.
Prof. Dr. Günter Neubauer und Florian Pfister

Was passiert, wenn die integrierte Versorgung ein Erfolg wird?

Es gibt kein zweites Thema, das derart positiv eingestuft wird, wie die inte­grier­te Versorgung. Sie steht nicht zur Disposition. Zu offensichtlich sind die Fehl­steuerungen in einem fragmentierten Gesundheitssystem. Der Grund­ge­danke, einzelne, isolierte Behandlungsprozesse des Patienten zu einem Ganzen zusam­­men­­zufügen, „macht einfach Sinn“. Es gibt schlicht keine plausi­blen Argu­mente für ein fragmentiertes, unkoordiniertes System, das an den Schnitt­stel­len Informationsbrüche generiert, die sowohl qualitätsmindernd als auch kosten­­steigernd sind.
Prof. Dr. Volker Amelung

Datenclearing – Herausforderungen des elektronischen Datenaustausches

Wir schreiben das Zeitalter der Telematik im Gesundheitswesen. Die Branche ist im Umbruch und wird durch Reformen und neue Modelle der Zusammenarbeit geprägt. Leistungserbringer organisieren sich in Netzen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Kostenträger verlangen - gestützt durch Maßgaben des Gesetzgebers - zunehmend Informationen in elektronischer Form.
Klaus Dorwald

Praxismanagement

Die PVS betreut in Zukunft regionale Gesundheitsnetze

Gesundheit ist ein branchenübergreifendes Ver­spre­chen, sie wird zum generellen Wachstums­mo­tor der Zu­kunft. Der Gesundheitsmarkt verändert sich struk­turell – die Verhandlungsmacht wird sowohl in der gesetzlichen als auch in der privaten Kranken­versicherung zunehmend auf örtliche Strukturen über­tragen.
Peter Gabriel

Transparenz und Wettbewerb – zwei Seiten des Qualitätsbegriffs

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheits­we­sen hat sich in seinem Jahresgutachten 2007 ausführlich mit zentralen Aspekten der Qualität im Gesundheitswesen in Deutschland auseinandergesetzt. Dies ist die Spitze einer breiten öffentlichen Debatte zur Verbesserung der Qualität der Gesundheitsversorgung, die an Intensität zunehmen wird.
Jürgen Möller

Einrede

Staatlich gedrosselte Zukunftsperspektive?

„Die Gebühren sind soweit herunterzufahren, wie Zahnärzte eben noch bereit sind, dafür zu arbeiten.“ Dieser Ausspruch soll im Verlauf der Überlegungen zur Neuordnung der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) durch das Bundes­gesund­heitsministerium (BMG) gefallen sein.
Hans-Peter Küchenmeister

PVS & Recht

Rechtsgrundlagen der Vergütungen im Standard- und Basistarif

Das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversiche­rung (GKV-WSG) bringt – allen verfassungsrechtlichen Bedenken zum Trotz – Bür­gern und Ärzten auch Vorteile. Ärzte können zukünftig darauf hoffen, weniger Honorar­ausfälle verbuchen zu müssen. Denn niemand kann mehr behaupten, seine Arzt­rechnung nicht bezahlen zu können, weil er nicht versichert sei und auch nicht versichert werden könne. Das ist die direkte Konsequenz aus der neuen allgemeinen Pflicht zur Krankenversicherung.
Manfred Specht

Besonderheiten der Abrechnung von Laborleistungen bei Intensivbehandlungen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich in seinem Urteil vom 10. Mai 2007 (AZ: III ZR 291/06) mit der Komplex-Gebühr 437 GOÄ für Laboratoriumsuntersuchungen im Rahmen einer Intensivbehandlung nach Nummer 435 GOÄ auseinandergesetzt. In seiner Urteilsbegründung verdeutlichte der BGH noch einmal die Leitlinien seiner Entscheidung zur Gebührenminderung nach § 6a GOÄ bei Leistungen externer Ärzte vom 13.06.2002 (BGHZ 151, 102 ff).
Tim Arenz

Das letzte Wort

Interessen­gemeinschaft plant Klage

Eine Reform bedeutet in der Regel nicht nur Neuerungen, sondern auch damit verbundene Verbesserungen – im Gesundheitswesen hat man sich allmählich abgewöhnt, Verbesserungen zu erwarten. So sieht es auch mit dem Basistarif aus, der Ärzten und Zahnärzten ab Januar 2009 Unwägbarkeiten und schlechtere Einnahmen bescheren soll.
Prof. Dr. Thomas Schlegel