Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Markenmedizin - Markenbildung im Gesundheitswesen

Ausgabe 1/2008

Dr. Felix Cornelius, Dr. Wolfram Otto und Prof. Dr. Volker Amelung

Gesünder durch Markenmedizin – betrifft das (1) den Patienten oder (2) das Gesund­heitssystem als Ganzes? Tatsächlich gilt: Starke Marken sind aus beiden Perspek­ti­ven ein positiver Fortschritt. Starke Marken bieten den Patienten die Mög­lich­keit, bewusste Wahlentscheidungen zu treffen. Ohne starke Marken kann im Prinzip nur ein Preis­wettbewerb herrschen, da keine anderen Auswahlkriterien zur Verfügung stehen. Marken sind ein wesentliches Wettbewerbsinstrument, und das Vor­han­den­­sein von Marken ist ein valider Indikator dafür, dass Wettbewerb in Märkten existiert.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

IM Arzt, IM Bürger?
Dr. Jochen-Michael Schäfer

Hauptstadtkommentar: Landtagswahlkämpfe behindern Reform­kompromisse der großen Koalition

Die Bundeskanzlerin hat mit ihrem „Basta“ zur Einführung des Ge­sund­heits­fonds ein entschlossenes Zeichen für 2009 gesetzt. Die Diskus­sion um die Krankenkassenbeiträge ist schon jetzt voll ent­brannt. Der Systemwechsel zu Ungunsten der Versorgungs­sicher­stellung durch die KVen hat sich über den Jahreswechsel vertieft.
Dr. Rudi Mews

Titelthema

Gesundheitsleistung als Marke

Für Juristen und Steuerberater ist Werbung in eigener Sache längst kein Tabu mehr. Unter Ärzten gilt sie hingegen noch immer als eindeutiger Verstoß gegen Standesgebote. Lediglich die Apotheker werden zunehmend aufgeschlossener und aktiver. - Zu Recht, denn am Gesundheitsmarkt ist heute erfolgreicher, wer nicht nur gute Leistung bietet, sondern diese Leistung auch als "Marke" etabliert.
Konstanze Wagner

Qualität & Wirtschaftlichkeit

Nutzenbewertung reflektiert Wertvorstellungen

Verschiedene Partner des Gesundheitssystems bewerten den Nutzen von Gesundheitsleistungen aus unterschiedlicher Sicht und mit unterschiedlichen Zielen. Beklagt wird, dass es bisher nicht gelungen ist, dafür eine allgemein akzeptierte Methode zu finden. Wir diskutieren, ob es nicht sinnvoll sein könnte, die jeweils benötigte Methode der Sichtweise und den Zielen anzupassen und bewusst unterschiedliche Methoden der Nutzenbewertung anzuwenden.
Prof. Dr. Franz Porzsolt

Das IQWIG: „Stiftung Medizintest“ oder Rationierungsbehörde?

„Rationierung“ ist kein schönes Wort. Man denkt dabei an ärmliche Gestalten, die in einer langen Schlange für einen Teller Suppe anstehen, ein Rationierungsbuch oder eine Lebensmittelmarke in der Hand. Noch viel unan­genehmere Assoziationen weckt der Begriff im Kontext von Gesund­heitspolitik.
Kristian Niemietz

Einrede

Chancen und Risiken der Krankenhäuser im Wettbewerb.

Eine gute und eine schlechte Nachricht vorweg: Die Nachfrage nach Gesund­heits­­leistungen steigt in unserer älter werdenden Gesellschaft, allerdings hat die soziale Kranken­ver­sicherung auch in Zukunft knappe Kassen. Nur Kranken­häuser, die sich den Heraus­forde­rungen aktiv stellen, werden den Ver­drängungs­wett­bewerb erfolgreich bestehen. Deshalb ist Mut zum Wandel gefragt.
Prof. Heinz Lohmann

Privatabrechnung

Zukunft der GOÄ

Zur freien Berufsausübung gehört grundsätzlich auch die Möglichkeit der freien Vergütungsvereinbarung. Wer auch im Gesundheitswesen ausschließlich eine wett­bewerb­liche Steuerung haben will, müsste deswegen auf freie, individuelle Vergütungsvereinbarungen an­stelle einer Amt­lichen Gebühren­taxe setzen.
Renate Hess

PVS & Recht

Kontrolle ist gut - Vertrauen ist besser

Dem Verhältnis zwischen Arzt und Patient droht staatliche Störung: Der Schutz des ärztlichen Berufsgeheimnisses ist gelockert. Die Wellen des Unmuts schlagen hoch. Schon bald soll sogar das Bundesverfassungsgericht entscheiden. Es geht um eine neue, zum Jahresbeginn in Kraft getretene gesetzliche Regelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie um die Umsetzung einer EU-Richtlinie aus dem Jahre 2006.
Prof. Dr. Peter Schiwy

BGH-Entscheidung über die Zulässigkeit der Vertretung bei „Chefarztbehandlung“

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in seiner am 20.12.2007 verkündeten Entschei­dung zu der wichtigen Frage Stel­lung genommen, wann ein liqui­da­tions­­berechtigter Krankenhausarzt, der einem Patien­ten gegenüber aus einer Wahlleistungs­verein­barung verpflichtet ist, seine ärztlichen Dienste zu erbringen, die Ausführungen seiner Leistungen auf einen Stell­vertreter übertragen darf und gleichwohl seinen Honorar­­anspruch behält.
Tim Arenz

Abrechnung ärztlicher Leistungen zum 2,3-fachen Gebührensatz

Der für ärztliche Gebührenfragen zuständige 3. Senat des Bundesgerichtshofes (BGH) hat mit Urteil vom 8. November 2007 (Aktenzeichen: III ZR 54/07) über die Frage entschieden, ob dem behandelnden Arzt gestattet sei, nach Schwierigkeit und Zeitaufwand durchschnittliche ärztliche Leistungen mit dem Höchstsatz der Regelspanne, also zum 2,3fachen Gebührensatz, abzurechnen.
Konstantin Theodoridis

Forum PVS

Wohin geht der freie Beruf?

Im Zuge der Gesundheitsreform hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gefordert, die Ideologie der Freien Berufe abzuschaffen. Dennoch kann von Abschaffen noch keine Rede sein - auch was eine Bundesministerin laut denkt, ist zum Glück noch nicht gleich Gesetz.
Arno Metzler

Zum Wohle der Patienten - Zwischen Verantwortung und Ökonomie

Teil II: Die Diskussion um die Delegation ärztlicher Tätigkeiten ist durch das jüngste Gutachten des Sachverständigenrates Gesundheit in vollem Gange. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) geht der Forderung der Gesundheitsweisen nach einer Neuordnung der Gesundheitsberufe mit einer eigenen Studie nach. In ihrem Auftrag prüft das Deutsche Krankenhausinstitut aktuell, welche ärztlichen Tätigkeiten im Krankenhaus delegiert werden können.
Ulrike Scholderer, mit einem Statement von Ralf Neiheiser (DKG)

Praxismanagement

Aufteilung des Kaufpreises bei Arztpraxen?

Das Finanzgericht Niedersachsen hat in seiner Ent­schei­­dung1 Ärzte und ihre Steuer­berater aufgeschreckt. Die Ober­­finanz­direktionen wiesen die Finanz­ämter per Ver­fügung an, künftig die Kaufpreise für Arzt­praxen auf­zu­teilen in einen abschreibbaren Wert, der sich zu­sam­men­setzt aus den materiellen Werten und dem Patien­­ten­stamm, sowie einen Wert für einen nicht­ab­schreib­baren Teil­betrag für die kassenärztliche Zulas­sung.
Klaus Haas

Das letzte Wort

Opfer des eigenen Erfolgs

Es ist schon seltsam: Da schreitet die moderne Medizin von einem Triumph zum nächsten und alle jammern. Ärzte, Krankenkassen, Arbeitgeber, Beitragszahler - niemand scheint sich so recht zu freuen. Die moderne Medizin ist ganz offensichtlich Opfer ihres eigenen Erfolgs.
Prof. Dr. Walter Krämer