Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Angekündigte Verfassungsbeschwerden gegen Gesundheitsreform sind Realität.

Ausgabe 2/2008

Prof. Dr. Helge Sodan

Jeder neuen Ge­sund­heits­­reform in Deutschland geht eine breite Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit voraus. Wohl noch nie zuvor ist allerdings eine so intensive verfassungsrechtliche Diskussion über eine bevorstehende Ge­sund­heits­­reform geführt worden wie im Falle des GKV-Wett­be­werbsstärkungsgesetzes (GKV-WSG). Den vielfachen Ankündigungen während des Gesetzgebungsverfahrens, gegen wesentliche Re­ge­lungen der Reform Ver­fas­sungs­beschwerden zu erheben, sind vor kurzem Taten gefolgt.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Wirkstoff oder Placebo?
Stefan Tilgner

Hauptstadtkommentar: Durststrecken als Dauerzustand

Der Ge­sund­heits­­fonds ist ante portas. Die angekündigten Ver­fas­sungs­­kla­gen gegen den PKV-Basis­ta­rif­ sind anhängig. Die Erwä­gun­gen der Ärzte, sich vom Sachleis­tungs­prinzip zu lösen, nehmen weitere Gestalt an. Ob sich die vielfältigen Aktivitäten am Ende für die Medi­ziner rechnen, bleibt freilich offen.
Dr. Rudi Mews

Forum PVS

GOÄ-Novelle: PKV-Beitragsentwicklung muss beherrschbar bleiben

Die aktuellen Wartezeit-Debatten zum Trotz sehr gute me­di­zi­nische Ver­sor­gung in Deutschland beruht maßgeblich auch auf der Freiheit des Arztberufs sowie auf der privaten Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV) als wichtigem Kostenträger. Beides dauerhaft zu erhalten, liegt deshalb im Interesse eines funktionierenden Ge­sund­heits­­wesens. Bei den anstehenden Novellierungen der Gebührenordnungen haben Ärzteschaft und PKV die Chance, gemeinsam in diesem Sinne vorzugehen.
Dr. Volker Leienbach

Therapiefreiheit hat es in sich!

Ärzte lieben diesen Begriff, der suggeriert, die ärztliche Kunst würde sich in einem berufsrechtlichen Freiraum entwickeln können. Die Ent­schei­dung für oder gegen eine bestimmte Therapie wäre ein exklusiver ärztlicher Freiheitsgrad, sozusagen ein Grundrecht des Arztes.
Dr. Erich Schröder

Wer macht das Rennen im Regionen-Wettbewerb?

Den diesjährigen 4. Juni haben sich die Frontleute von Deutschlands Ge­sund­heits­­regionen im Termin­kalender dick unterstrichen: Dann gibt Bundes­for­schungs­mi­nis­­terin Dr. Annette Schavan auf dem Haupt­stadt­kon­gress Medizin und Ge­sund­heit 2008 im Berliner ICC die zwanzig Preis­träger des Wett­be­werbs „Ge­sund­heits­­­region der Zu­kunft“ bekannt.
Thomas Hommel

Europa

Brüssel wartet auf die Richtlinie zur Ausübung der Patientenrechte

Europas gesetzgeberische Mühlen mahlen langsam. Das ist bekannt. Dass die Mühlen aber gar nicht erst in Gang gesetzt werden, kommt nicht alle Tage vor. Der staunende Beobachter darf derzeit erleben, wie schwer sich die Europäische Kom­mis­sion mit ihrem Vorschlag für eine Ge­sund­heits­­dienstleis­tungs­richtlinie tut, die jetzt zu einer Richt­linie über die „Ausübung der Patien­ten­rechte“ umgearbeitet werden soll.
Corina Glorius

Einrede

Finanzierungsprobleme holen die Koalition ein

In ihren Kindertagen war die Koalition ausgezogen, die Finanzierung der Kranken- und der Pflegeversicherung auf neue, sichere Füße zu stellen. Es wurde viel von Demographiefestigkeit, me­di­zi­nischem Fortschritt und Generationen­gerechtigkeit gesprochen. Nachhaltig sollte die Reform sein, vor allem nachhaltig, damit Ge­sund­heit bezahlbar bleibe.
Dr. Jutta Visarius und Dr. Andreas Lehr

PVS & Recht

Die Arzthaftung des Staates

Das Fünfte Sozialgesetzbuch ersetzt den direkten Be­hand­lungsvertrag zwischen Arzt und Patient durch einen Leis­tungs­gewährungsanspruch des Ver­si­cher­ten gegenüber seiner Krankenkasse. Damit einher geht die Forderung exakter amtlicher Pflichterfüllung aller involvierten Beamten. Diese Pflicht umfasst sowohl die finanzielle Kontrolle als auch die Patien­ten­­ge­sund­heit. Und damit entsteht die Frage nach der Arzthaftung des Staates.
Carlos A. Gebauer

Der minderjährige Patient

Die Situation ist bekannt: ein Kind erscheint allein oder in Begleitung eines Eltern­teils beim Arzt und wünscht eine Be­hand­lung. Der Arzt fragt sich, ob er die Zustim­mung des abwesenden Elternteils benötigt und wer der Vertragspartner ist, an den die Rechnung gesandt werden kann.
Konstantin Theodoridis

„Leitlinien“ für Haftungsverfahren gegen Ärzte

13 Jahre nach der Erstauflage ist nun die 4. Auflage des von Ehlers und Broglie herausgegebenen „Arzt­haftungs­­recht­s“ erschienen – ein Zeichen, dass sich das Buch auf dem Markt durchgesetzt hat.
Dr. Christoph Jansen

Praxismanagement

Die PVS betreut in Zukunft Regionale Gesundheitsnetzwerke

Teil 2: In der ärztepost 4/2007 hatten wir über die Erarbeitung eines neuen Dienst­leis­tungs­konzeptes der PVS zur Betreuung regionaler me­di­zi­nischer Zusammen­schlüsse berichtet. Der Artikel führte zu einer großen Resonanz auch in anderen Presse­organen und bei Arztnetzen und hat uns in unserem Vorhaben bestärkt.
Peter Gabriel

BG-Vertrag: Wichtige Änderungen zum 1. April 2008

Der Vertrag Ärzte/Unfallversicherungsträger wurde zum 1. April 2008 geändert. Nicht nur für D- und H-Ärz­te, die gesondert von den Berufs­genossen­schaf­ten in Rund­schreiben ausführlich informiert wurden, sondern auch für niedergelassene Ärzte ohne D- oder H-Arzt­zulassung ergeben sich einige wichtige Ände­rungen, die wir für Sie zusammengefasst haben.
Ernst Diel

Anstellung von Ärzten: Wann entsteht Gewerbesteuerpflicht?

Die auf Mediziner spezialisierte steuerliche Fachwelt beschäftigt sich derzeit intensiv mit der Frage, wann ein niedergelassener Arzt gewerbesteuer­pflicht­ig wird. Besondere Bedeutung hat die Frage, seit das Vertrags­arzt­rechtsänderungsgesetz die Anstellung von fachgleichen und fachfremden Kollegen ermöglicht.
Otto Wilhelmi

Einrede

Brechen die Deiche?

Dr. Andreas Rüggeberg