Regionale Strategien für die Gesundheitsversorgung.
Ausgabe 3/2008

Im Jahr 2005 prognostizierte die Unternehmensberatung Ernst & Young, dass in den kommenden 15 Jahren etwa ein Viertel der Krankenhäuser in Deutschland schließen müssten. Würde diese Vorhersage eintreten, müsste man auch von einer negativen Entwicklung für den regionalen ambulanten Heilberuflermarkt ausgehen. Doch diese Aussage erscheint zu pauschal, geht sie doch von einer gleichmäßigen Verteilung von Bedarf und Angebot aus. Eine differenziertere Betrachtung ist daher angebracht, die auch der Einwohnerverteilung in Deutschland Rechnung trägt. Nutzt man die in den jüngsten Reformen im Gesundheitswesen geschaffenen Möglichkeiten, eröffnen sich aber auch Chancen.
