Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Mehr Sparen geht nicht.

Ausgabe 1/2009

Fina Geschonneck

Der Geldregen sollte eigentlich Jubel auslösen. 3,5 Milliarden Euro für die mehr als 2.000 Kran­ken­häu­ser in Deutschland. Sonderprogramm für bis zu 17.000 neue Stellen im Pflegebereich. So hat es der Deutsche Bundestag Ende 2008 beschlossen. Für den Außenstehenden durchaus eine positive Entscheidung: Die stationäre Ver­sor­gung in der Bundesrepublik verbessert sich, Zuwendung und umfassende me­di­zi­ni­sche und pflegerische Ver­sor­gung ist mehr als gesichert – dank der tatkräftigen Bundesge­sund­heits­ministerin Ulla Schmidt (SPD) und der Großen Koalition. Weit gefehlt. Laut der Bundesge­sund­heits­ministerin wird alles besser – also wohl schlechter.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

„Rechenung auff der linihen unnd federn …“
Dr. Jochen-Michael Schäfer

Hauptstadtkommentar: Quasi im Vorbeigehen

Der Gesundheitsfonds ist Realität, bleibt aber eine fragile Veranstaltung. Das Konjunkturprogramm der Bundesregierung für das Gesundheitswesen kann sich als wirkungslos oder gar als Schuss in den Ofen herausstellen, falls bereits vorhergesagte Zusatzbeiträge konterkarieren.
Dr. Rudi Mews

Titelthema

Chancen der Krankenhausfinanzierung für die Beschäftigten nutzen

Die Würfel sind gefallen. Nach einer intensiven monatelangen Auseinandersetzung zwischen Politik auf der einen und Leistungserbringern, Gewerkschaften sowie Arbeitgebern auf der anderen Seite steht der Rahmen der zukünftigen Krankenhausfinanzierung fest. Der Deutsche Bundestag hat mit seinem Beschluss zum Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHRG) vom 18. Dezember festgelegt, dass in 2009 im Grundsatz den Kliniken 3,5 Milliarden Euro mehr zur Verfügung stehen sollen als 2008.
Athansios Drougias

Forum PVS

Si­cher­stel­lungs­auf­trag künftig privat organisieren?

In Zeiten gravierender Veränderungen im Ge­sund­heits­­wesen ist Querdenken hilfreich, um neue Anstöße für notwen­dige Lö­sun­gen zu geben. Dies kann auch bei der Frage der künftigen Si­cher­stel­lung der me­di­zi­ni­schen Ver­sor­gung sinnvoll sein, um die ausgetretenen Trampel­pfade vergangener Jahrzehnte zu verlassen und neue Wege zu etablieren. Angesichts drohender (regionaler) Un­terver­sor­gung sind Lö­sun­gen gefragt, die geeignet sind, die Ver­sor­gung der Bevölkerung vor Ort sicherzustellen. Dies könnte beispielsweise in einer Ver­knüpfung öffentlicher und privater Verant­wortung möglich sein.
Prof. Dr. Thomas Schlegel

Einrede

Fremdkörper im System der Privaten

Im Superwahljahr 2009 entfalten der Gesundheitsfonds und die mit ihm in Kraft getretenen Reformen eine eigene politische Dynamik. Die Neuerungen dürfen als Teil der Wahlwerbung gelrten, weil sie klar zeigen, in welche Richtung Union und SPD marschieren wollen. Sie offenbaren, wie sich das Syrem weiter entwickeln kann, wenn die eine oder andere Partei ab September mehr Macht erhält.
Eva Quadbeck

Praxismanagement

Ärzte und Bilanzierung

Steuerliche Vorteile oder Basis einer effizienten Liquiditäts- und Finanzplanung? Ärzte als Angehörige der sogenannten Katalogberufe, die Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit erzielen, sind laut Gesetz – anders als bei den Einkünften aus gewerb­licher Tätigkeit – grundsätzlich nicht zur Bilan­zierung verpflichtet. Sie können ihren Gewinn mittels einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermitteln. Eine EÜR als Gewinnermittlungsart darf nur erstellt werden, wenn man nicht zur Buchführung gesetzlich verpflichtet ist.
Jeanette und Detlef Schiffmann

PVS & Recht

Juristisches Zwischenfallmanagement

In der Praxis ist vielfach festzustellen, dass Ärztinnen und Ärzte nach Behandlungszwischenfällen sowie insbesondere bei Einleitung staatsanwaltschaftlicher Ermitt­lungs­verfahren – sei es beispielsweise hinsichtlich des Vorwurfs fehlerhafter Pa­tienten­­behand­lung oder wegen Verdachts auf Abrechnungsbetrug – nicht „lege artis“ im Sinne eines juristischen Zwischenfallmanagements agieren bzw. reagieren.
Rolf-Werner Bock und Helge Rühl

Der Basistarif in der privaten Kran­ken­ver­si­che­rung

Am 1. Januar 2009 ist die Regelung über die Einführung des neuen Basistarifs in der privaten Kran­ken­ver­si­che­rung in Kraft getreten. So sieht § 12 Versicherungs­aufsichtsgesetz (VAG) vor, dass Versicherungs­un­ter­neh­men mit Sitz im Inland, welche die substitutive Kran­ken­ver­si­che­rung betreiben, verpflichtet sind, einen brancheneinheitlichen Basistarif anzubieten, dessen Vertrags­leis­tungen in Art, Umfang und Höhe den Leis­tungen nach dem Dritten Kapitel des Fünften Buches Sozialgesetzbuch, auf die für gesetzlich Versicherte ein Anspruch besteht, jeweils vergleichbar sind.
Konstantin Theodoridis

Regressfalle Ermächtigung

Ein fortwährend aktuelles Thema ist die Beantwortung der Frage, welche Leistungen der an der vertragsärztlichen Ver­sor­gung ermächtigte Kran­ken­haus­arzt persönlich zu erbringen hat.
Prof. Dr. Martin Spaetgens

Telematik

Der elektronische Heilberufsausweis

Haben Sie schon den neuen, elek­tro­ni­schen Heilberufsausweis? Nachdem jetzt tatsächlich mit der regulären Ausgabe an die Ärzteschaft begonnen wurde, dürfte Ihnen diese Frage ab sofort immer öfter begegnen. Hier einige Hintergründe, die Ihnen Ihre Entscheidung vielleicht erleichtern.
Uwe Meyer-Vogelgesang

Internetbasierte Pa­tien­ten­­ak­ten – Fluch oder Segen?

Als der Internetkonzern Google im Frühjahr des vergangenen Jahres mit seinem Dienst Google Health an den amerikanischen Markt ging, war die Aufregung groß. Nach HealthVault aus dem Hause Mic­ro­soft und Revolution Health des AOL-Gründers Steve Case ist es das dritte große Projekt, das seinen Kunden kostenfrei internetbasierte Ge­sund­heits­­ak­ten in Verbindung mit den hauseigenen Suchdiensten anbietet.
Ulrike Scholderer

Das letzte Wort

Kassen am Tropf des Staates

Mit dem Start des Gesundheitsfonds zum Jahresbeginn haben die Krankenkassenbeiträge ein neues Rekordniveau erreicht. Neun von zehn Mitgliedern der GKV müssen jetzt mehr für ihren Versicherungsschutz berappen. Reichlich spät hat die Große Koalition erkannt, dass die Erhöhung der Lohnnebenkosten inmitten der größten Wirtschaftskrise seit dem Krieg zur Unzeit kommt.
Dr. Dorothea Siems