Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 3/2010

Startschuss für Patiomed: Als Unternehmen von Ärzten für Ärzte will die Patiomed AG die Ärzteschaft in ihrer Freiberuflichkeit unterstützen und die bestmögliche Versorgung der Patienten sichern.

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Managed Care braucht Ziele.

Ausgabe 2/2009

Prof. Dr. Franz Porzsolt

In Teil 1 der Manged Care Vision 2020 (Porzsolt 2008) haben wir uns bis zu dem Punkt vorgearbeitet, an dem der Konflikt zwischen den beiden Welten, der ökonomischen und der medizinischen, sichtbar wird. Als nächster Schritt auf dem Weg zu einer belastbaren Vision von Managed Care ist nun ein Kompromiss zwischen den beiden Extremen zu finden. Entscheidungsrelevant sollten dabei belastbare Daten sein, die durch Messungen nachgeprüft werden können. Ganz ohne Zweifel sind belastbare Daten auf den ersten Blick recht unattraktiv. Belastbare Daten sind aber die einzige Möglichkeit, ein System wie das Gesundheitssystem vor einem drohenden Kollaps zu bewahren – und das muss unser Ziel sein. Der Umgang mit belastbaren Daten ist auch nicht unproblematisch. Die Ökonomie sagt uns, was zu tun ist, um das Leben bezahlbar zu machen. Wenn wir zudem auf die Ethik hören, erfahren wir, was zu tun ist, um das Leben lebenswert zu gestalten.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

„Dura patientia frango“
Dr. Jochen-Michael Schäfer

Hauptstadtkommentar: PKV-Neugeschäft verringert

Vorwürfe gegen Gesetze ohne Folgeneinschätzung und wegen Staats­versagens wiegen schwer und lassen die Kritik an der Ge­sund­heits­­reform stabiler erscheinen als diese selbst. CDU und SPD stehen jedoch mehr oder minder in Treue fest zum Ge­sund­heits­fonds; die CSU aber verkneift sich mühsam ihr Veto.
Dr. Rudi Mews

Forum PVS

Workshop: Weiterentwicklung der privaten Kranken­ver­si­che­rung

Brauchen wir die private Kranken­ver­si­che­rung in unserem Ge­sund­heits­­sys­tem? Stehen PKV und GKV in einem fruchtbaren Wett­be­werb, oder bilden sie eine feudale Zweiklassengesellschaft? Kann eine PKV nur existieren, weil die GKV eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut hat? Oder ist es eher so, dass die PKV mit ihren großzügigeren Honorierungen den me­di­zi­ni­schen Fortschritt finanziert, den sich die GKV sonst nicht leisten könnte? Wer subventioniert also wen? Was wäre, wenn es die PKV nicht mehr gäbe? Oder wie könnte eine zukünftige PKV aussehen?
Dr. Erich Schröder

Vernetzung – Perspektive mit Zukunft

Status und Ent­wick­lungsprognosen von Praxisnetzen – das war Thema eines Seminars im Rahmen des vierten Kongresses für Gesundheitsnetzwerker Anfang März in Berlin. Vorgestellt wurden zwei Untersuchungen mit unterschiedlichem Fokus: Im Mittelpunkt des Praxis-Quorums, das die Privatärztlichen Ver­rech­nungs­Stellen im vergangenen Herbst durchgeführt haben, stand die Frage, wie Ärzte ihre Zukunftschancen in vernetzten Strukturen einschätzen. Stephan Pitum-Weber hat in seiner empirischen Studie zum Management von Ge­sund­heits­netz­werken hingegen vor allem erforscht, wie heute bereits etablierte Netzwerke arbeiten.
Ulrike Scholderer

Einrede

Zu viel Fürsorge schadet

Ein Ansatz zum Ausweg aus dem gesundheits­politischen Dilemma.
Thomas Grünert

Praxismanagement

Praktische Tipps: Zukunftschancen nutzen im Ärztehaus

Das klassische Ärztehaus: Sechs Ärzte unter einem Dach, im Erdgeschoss ein Apotheker - aber keiner kennt den anderen so richtig. Die Quartalstreffen im Seminarraum sind interessant und anregend. Alle haben Ideen, aber letztlich wird wenig in die Tat umgesetzt.
Oliver Frielingsdorf

PVS & Recht

Insolvenzver­fah­ren: Freigabe der Arztpraxis durch den Verwalter

Nach einem deutlichen Rückgang in den vergangenen Jahren wird im Jahre 2009 wieder mit einer steigenden Anzahl von Un­ter­neh­mensinsolvenzver­fah­ren gerechnet. Unter den insolventen Un­ter­neh­men befinden sich auch Freiberuflerpraxen, insbesondere von Ärzten und Zahnärzten. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und beruhen zum Teil auch auf Faktoren außerhalb der Praxis, z. B. familien- und erbrechtlichen Auseinandersetzungen sowie gescheiterten Immobilienengagements. Gründe sind aber auch erhebliche betriebswirt­schaft­liche Mängel in der Praxisführung.
Prof. Dr. Jens M. Schmittmann

Bun­des­arbeits­ge­richt ändert die Recht­spre­chung zum Urlaubs­recht

Das Bun­des­arbeits­ge­richt hat am 24.03.2009 ein wegweisendes Urteil zum Verfall von Urlaubs­ansprüchen bei Krank­heit zum Ende des Urlaubsjahres bzw. des Verlängerungszeitraumes verkündet.
Dr. Tim Arenz

Das letzte Wort

Kein Tabu: Gesundheitspolitik gehört in den Wahlkampf

Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder, seit den Zeiten als CSU-Generalsekretär erprobt im Zwei- und Mehrfachkampf, verfügt zweifellos über echte Nehmerqualitäten. Doch was er über sich ergehen lassen musste, als er erstmals das Gesundheitsthema für den Bundestgaswahlkampf in Stellung brachte, war doch auch für den hartgesottenen Bayern starker Tobak.
Klemens Kindermann