Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Geschmackssache

Ausgabe 3/2009

Daniel Bahr, Annette Widmann-Mauz, Dr. Carola Reimann, Biggi Bender, Frank Spieth

Gretchenfragen: Am 27. September wird der 17. Deutsche Bundestag gewählt. Die Gesundheitsreform 2007 war ein zentrales Reformprojekt der Großen Koalition. Gebracht hat sie vor allem den Gesundheitsfonds und eine Annäherung der Versicherungssysteme. Wie soll es in der nächsten Legislaturperiode weitergehen? Die Ärztepost hat die gesundheitspolitischen Sprecher aller Bundestagsfraktionen nach den gesundheitspolitischen Zielen ihrer Parteien für die nächste Legislaturperiode befragt. Vor allem wollten wir wissen, wie die Zukunft der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung aussehen soll und natürlich haben wir nach der künftigen Bedeutung und Weiterentwicklung der ärztlichen Gebührenordnungen gefragt.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Mehr Verantwortung wagen
Stefan Tilgner

Hauptstadtkommentar: Keine schöne Bescherung

Die gesundheitspolitische Bilanz der großen Ko­a­li­tionsregierung ist für einen Effizienzwett­be­werb kein Spitzenkandidat. Zahlreiche Wahlprüfsteine der Player im Gesundheitswesen für die politischen Parteien bezeichnen schon jetzt den Nachholbedarf für die nächste Le­gis­la­tur­pe­ri­o­de.
Dr. Rudi Mews

Forum PVS

GOÄ und GOZ – Basis für einen gerechten Austausch

Im Frühjahr hat die Bundesregierung die im Entwurf bereits fertige Rechtsverordnung zur GOZ-Novelle gestoppt, und das war auch gut so. Mit hastigen, partiellen Nachbesserungen noch kurz vor der Bundestags­wahl wäre niemandem gedient gewesen.
Dr. Regina Klakow-Franck

„Hoffnung auf den not­wen­digen Kurswechsel“

Seit 2000 ist Dr. Jochen-Michael Schäfer Vorsitzender des PVS/Verbandes. Im Juni hat die Jahreshauptversammlung ihm dieses Amt für weitere drei Jahre übertragen. Ende September sind die Bürgerinnen und Bürger zum Urnengang aufgerufen, um einen neuen Bundestag zu wählen. Das nimmt die Ärztepost zum Anlass, um mit Dr. Schäfer eine Bilanz der Gesundheitspolitik der Großen Koalition zu ziehen und den Blick in die Zukunft zu richten.
Ulrike Scholderer im Gespräch mit Dr. Jochen-Michael Schäfer

Der Arztberuf muss attraktiver werden

Das Ge­sund­heits­­sys­tem in Deutschland ist eines der besten der Welt. Es ist das einzige Land, in dem eine gute me­di­zi­nische Ver­sor­gung rund um die Uhr flächen­deckend wohnortnah und für jeden zugänglich bereitgestellt wird. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte haben an diesem Erfolg einen großen Anteil. Als Frei­berufler versorgen sie mit großem Engagement und enormen Einsatz tagtäglich in Deutschland hundert­tausende Pa­tien­ten.
Jens Spahn MdB

Einrede

Wofür loben?

Vier Jahre große Ko­a­li­tion: Eine ge­sund­heits­politische Bilanz
Andreas Mihm

PVS & Recht

Entwicklung der PKV muss beobachtet werden

Grundsatzurteil des Bun­des­ver­fas­sungs­­ge­richts zur gesetzlichen und pri­vat­en Kran­ken­­ver­si­che­­rung: Mit einem am 10. Juni 2009 verkündeten Urteil hat der Erste Senat des Bun­des­ver­fas­sungs­­ge­richts die Ver­fas­sungs­beschwerden von fünf pri­vat­en Kran­ken­­ver­si­che­­rungs­un­ter­neh­men und drei pri­vat­ krankenver­si­che­rten Be­schwerde­führern zurückgewiesen (Az.: 1 BvR 706/08 u. a.).
Prof. Dr. Helge Sodan

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AAG): Ein Überblick

Am 25.10.2007 hatte das Bundesarbeitsgericht über die Klage eines Oberarztes zu entscheiden, der sich von seinem Vorgesetzten gemobbt fühlte (Az.: 8 AZR 593/06). Das Gericht bestätigte die Bewertung des Oberarztes. Dieser beispielhafte Fall zeigt, dass Mobbing und Benachteiligung am Arbeitsplatz ein ständiges und verbreitetes Thema in der Arbeitswelt sind.
Dr. Christoph Roos

Bürgerentlastungsgesetz: Steuerliche Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für private Krankenvorsorge

Seit 1. Januar 2009 sind Unternehmen der privaten Krankenversicherung verpflichtet, einen brancheneinheitlichen Basistarif anzubieten, der die Leistungen abdeckt, auf welche gesetzlich Versicherte nach SGB V Kapitel Drei Anspruch haben. Private Versicherungsprämien können nun nach dem neuen „Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung“, das der Bundesrat am 10. Juli 2009 gebilligt hat, von der Einkommensteuer abgesetzt werden, soweit sie gerade für diese Basissicherung durch Privatversicherung anfallen.
Priv.-Doz. Dr. Walter Georg Leisner

Das letzte Wort

Die Angst vor den Alten

Die Deutschen erleben die schwerste Wirtschafts­kri­se seit Bestehen der Bun­des­re­pu­blik. Unter den Erwerbstätigen greift die Angst vor Arbeitslosigkeit und sinkendem Wohlstand immer mehr um sich. Nur für die 20 Millionen Rentner waren die letzten Monate – aus finanzieller Sicht – eine ausgesprochen gute Zeit.
Dr. Dorothea Siems