Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Arzthaftung

Ausgabe 4/2009

Prof. Dr. Thomas Schlegel

„Primum non nocere“ – dieser Grundsatz leitet ärztliches Handeln von jeher. Um ihren Patienten zu helfen, wenden Ärzte ihre Kenntnisse und Erfahrungen nach bestem Wissen und Gewissen an, stets sind sie bemüht, Risiken zu minimieren und Fehler zu vermeiden. Die Sicherheit des Patienten ist das höchste Gebot. Dennoch kann es zu unerwünschten Behandlungsergebnissen oder Behandlungsfehlern kommen. Fragen rund um die Berufshaftpflicht begleiten deshalb den ärztlichen Alltag. Was ist zu beachten, wenn man innerhalb einer Berufsausübungsgemeinschaft oder in sektorübergreifenden Kooperationen tätig ist? Und was kann man tun, damit der Vorwurf einer mangelhaften Risikoaufklärung gar nicht erst erhoben werden kann? Aktuelle Aspekte der Arzthaftung und ein Interview zum Verhältnis Arzt und Haftpflichtversicherung.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

Auf zu neuen Ufern
Stefan Tilgner

Hauptstadtkommentar: Ende der Ära Schmidt

Die CDU und die schwächer gewordene CSU sowie die erstarkte FDP müssen sich ge­sund­heits­­po­li­tisch neu sortieren. Die Parteien nehmen die Debatte um die Priorisierung medizinischer Leis­tun­gen und um den Ge­sund­heits­­fonds aus der vorigen in die nächste Legislaturperiode mit.
Dr. Rudi Mews

Titelthema

Die ärztliche Auf­klä­rungs­­pflicht

Gut ein Viertel aller vermuteten Arzthaf­tungs­fälle werden durch die Gutachter­kom­mission und Schlich­tungs­stellen bei den Ärztekammern bewertet. Betrachtet man die jüngste statistische Erhebung der Bun­des­­ärz­te­­kammer, ist feststellbar, dass die Vorwürfe des Be­­hand­lungs­fehlers schwerpunktmäßig operative Ver­fah­ren betreffen. Auffallend ist, dass Pa­tien­ten neben dem Vorwurf, der Arzt sei von den Standards der ­ärzt­­li­chen Wissenschaft abgewichen, oftmals zusätzlich den Einwand erheben, vor einer ­ärzt­li­chen Maß­nah­me nicht ordnungsgemäß über die damit ver­bun­de­nen Ri­si­ken aufgeklärt worden zu sein.
Dr. Sandra Guntermann

Massiver Anstieg der Schadenhöhe

Die Haft­­pflicht­ver­si­che­rung reguliert berechtigte An­sprü­che und führt in außergerichtlichen Auseinander­set­­zun­­gen in der Regel die gesamte Korrespondenz. In Zei­ten zu­neh­men­der Schadens­vorwürfe wird das Ver­hält­nis Arzt-Ver­si­­che­rer immer enger. Die Ärzte­post sprach mit dem Un­ter­­neh­mens­be­rater und Geschäfts­füh­­rer der Pre­mium­Circle Deutsch­land GmbH Claus-Dieter Gorr.
Ulrike Scholderer im Gespräch mit Claus-Dieter Gorr

Forum PVS

“Obamacare” Change we can believe in?

Ge­sund­heits­politik, das ist ein sehr fachspezifisches, um nicht zu sagen trockenes Thema, oder? Von wegen! In den USA lockt die Diskussion um eine Ge­sund­heits­­re­form derzeit landauf, landab die Bürger auf die Straße – teils zu wütenden Protes­ten gegen die Reformpläne, teils zu flammenden Unterstützungs­be­kun­dun­gen. Die Emo­tions­geladen­heit driftet dabei regelmäßig ins Skurrile ab. Einige bezichti­gen Präsi­dent Obama, er plane die Ein­rich­tung von „Todespanels“, welche alten Men­schen die medi­zinische Ver­sor­gung verweigern würden. Auf der Gegenseite wit­tern einige fins­tere Strippen­zieher hinter den Protesten.
Kristian Niemietz

Meilensteine für die nächste Gesund­heits­reform

Das Ge­sund­heits­wesen braucht intensiveren Wettbewerb, mehr Nachhaltigkeit, verbesserte Anreizstrukturen und eine effizientere Ressourcenallokation.
Dr. Thomas Drabinski

Einrede

Schwarz-Gelb muss eine ehrliche Debatte um Ge­sund­heits­­leis­tun­gen führen

Der amerikanische Präsident Barack Obama hätte es gerne: ein Ge­sund­heits­­sys­tem wie in Deutschland, in dem kein Notfall unversorgt bleibt. Doch so sehr wir international um die umfassende Ver­sor­gung für alle beneidet werden, so groß sind im System auch die Probleme.
Eva Quadbeck

PVS & Recht

Be­rufs­aus­übungs­gemein­­schaft: GbR oder Partnerschaft?

Die in einer Be­rufs­aus­übungs­­ge­mein­­schaft tätigen Vertragsärzte oder Vertragszahnärzte haben nach geltendem Vertragsarztrecht nur die Möglichkeit, zwei Gesell­schafts­formen für die ge­mein­same ­ver­tragsärztliche oder -zahnärztliche Be­rufs­tätigkeit zu wählen, nämlich entweder die Gesellschaft bürgerlichen Rechts („BGB-Gesellschaft“ oder „GbR“) oder die Part­ner­schafts­gesellschaft („Partnerschaft“).
Wolf Martin Nentwig

Praxismanagement

Steuerreport

Steuerliche Ri­si­ken durch Weiterarbeit nach Praxis­verkauf / Ertragsteuerliche Beurteilung von ­ärzt­li­chen Laborleis­tun­gen / Steuerliche Förderungen von Stiftungen
Priv.-Doz. Dr. Walter Georg Leisner

Umsatz- und Gewerbe­steuer­ im ­ärzt­li­chen Bereich

(Teil 1) Umsatz­steuer­: Die ärztliche Tätigkeit wird unter steuer­lichen Aspekten zunehmend differenzierter beurteilt. Das betrifft einerseits die Bereiche der ­ärztli­chen Tätigkeit, andererseits ergeben sich zusätzliche Leis­tun­gen durch neue Organisationsformen, die im enge­ren ­steuer­lichen Sinn jedoch nur unterstützende Funktionen haben. Der Gesetzgeber hat auf Basis der EU-Gesetzgebung den § 14(4) UStG als wesentliche Befreiungsvorschrift von der Umsatz­steuer­ zum 1. Januar 2009 neu gefasst.
Dr. Stefanie Sewekow

Das letzte Wort

Selektivverträge: Allein im neuen Wettbewerb?

Zahnärzte unter Druck: Es gibt Alternativen zum Mitmachen oder Abducken. Ein Plädoyer für zahnärztliche Eigeninitiative.
Dr. Dirk Erdmann