Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 2/2010

Der Start der schwarz-gelben Regierung überzeugt nicht. Was sind die Gründe?

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Managed Care

Ausgabe 1/2010

Dr. Erich Schröder

Managed Care – sind wir noch auf dem richtigen Weg? Die Probleme sind bekannt, eine Lösung liegt scheinbar greifbar nahe auf dem Tisch – und das seit gut 20 Jahren. Damals schaute Europa erstmals nachdenklich auf Elemente des US-Gesundheitssystems, das bis dahin eher zu kritischen Kommentaren Anlass gab. Dort wurden bereits 1849 erste Verträge zwischen Arbeitgebern und Ärzten geschlossen, die eine Leistungspflicht der Ärzte zu einem im Voraus festgelegten Betrag zum Gegenstand hatten, nachzulesen bei Emily S. Friedmann in ihrer umfassenden Darstellung „Capitation, Integration and Managed Care: Lessons from Early Experiments“. Managed Care erreichte auch Deutschland und ist seit fast 20 Jahren Hoffnungsträger unserer Gesundheitspolitik.


Weitere Themen in diesem Heft

Editorial

"Etwas mehr Intransigenz, vor allem bei Politikern, wäre sehr erfrischend."
Dr. Jochen-Michael Schäfer

Hauptstadtkommentar

Im Mai ist Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Die schwarz-gelben Wahlkämpfer scheinen jetzt die Folgen liberaler Einschnitte bei den Wählern zu fürchten.
Dr. Rudi Mews

Titelthema

Managed Care - sind wir noch auf dem richtigen Weg?

Die Probleme sind bekannt, eine Lösung liegt greifbar nahe auf dem Tisch - und das seit gut 20 Jahren. Damals schaute Europa erstmals nachdenklich auf Elemente des US-Gesundheitssystems, das bis dahin eher zu kritischen Kommentaren Anlass gab. Dort wurden bereits 1849 erste Verträge zwischen Arbeitgebern und Ärzten geschlossen, die eine Leistungspflicht der Ärzte zu einem im Voraus festgelegten Betrag zum Gegenstand hatten, nachzulesen bei Emily S. Friedmann in ihrer umfassenden Darstellung "Capitation, Integration and Managed Care: Lessons from Early Experiments". Managed Care ist auch in Deutschland angekommen und ist seit fast 20 Jahren Hoffnungsträger unserer Gesundheitspolitik.
Dr. Erich Schröder

Forum PVS

Hauptstadtkongress 2010

Das deutsche Ärzteforum feiert 2010 ein kleines Jubiläum: Seit zehn Jahren ist der Fachkongress Teil des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit und damit des wichtigsten interdisziplinären Jahrestreffens der Branche. Vom 5. bis zum 7. Mai 2010 tauschen sich dort die wichtigsten Akteure des Gesundheitswesens drei Tage lang über aktuelle Fragen der Gesundheitspolitik, der Gesundheitswirtschaft, des Krankenhausmanagements, der Pflege und natürlich der Medizin aus.
Polly Schmincke

Misstrauen an der Sektorengrenze

Viele gesundheitssystematische Diskusssionen ranken sich um das Phänomen der Sektorgrenze zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Nachdem der Streit um die "doppelte Facharztschiene" - zumindest an der Oberfläche - abgekühlt erschien, trat der sektorübergreifende Kooperationsvertrag zwischen Krankenhaus und niedergelassenem Vertragsarzt auf die politische und juristische Szene.
Carlos A. Gebauer

Gerechte Gesundheitsversorgung

"Eine sozialmasochistische Gesellschaft weigert sich einzugestehen, dass sie gequält wird, und sieht nicht ein, dass der Schmerz von ihr selbst verursacht wird", konstatierte der ungarische Sozialphilosoph Anthony de Jasay in der Neuen Zürcher Zeitung bereits im April 2005. Während de Jasay eine klare Diagnose für das europäische Sozial-Modell insgesamt stellt, trifft seine ungeschminckte Feststellung auch den Kern des bundesdeutschen Gesundheitssystems.
Dr. Michael von Prollius

Telematik

PADx - die nächste Generation der Schnittstelle für privatärztliche Abrechnungen

Vor mehr als 20 Jahren etablierte der PVS/Verband eine Schnittstelle zum Austausch von Abrechnungsdaten. Die PAD-Schnittstelle wurde zum Standard für die digitale Datenübergabe im Bereich der Privatliquidation. Jetzt bekommt sie mit PADx eine große Schwester an die Seite gestellt. PADx wird sich flexibel den sich ständig ändernden Anforderungen an die ärztlichen Abrechnungen anpassen können und trägt dem schnellen Wandel der elektronischen Umgebung Rechnung.
Dirk Hoffmann

Einrede

Das lange Warten auf den "wind of change"

Es gibt eine alte Regel bei allen Regierungswechseln. Nach rund 100 tagen sollte man den "wind of change" spüren - wenn es denn kommt. Aber gilt das auch für das deutsche Gesundheitswesen? Außer einigen Gewittern, die wie ein Föhn aus dem bayerischen Regierungslager in die Berliner Gesundheitspolitik hinüberziehen, ist es in der Hauptstadt derzeit noch recht windstill.
Thomas Grünert

PVS & Recht

Praxisübernahme und Goodwill

Wird, unabhängig von der konkreten rechtlichen Gestaltung, eine bestehende Praxis übernommen bzw. ein Anteil daran, so leistet der eintretende oder übernehmende Arzt hierfür eine Zahlung. Bei ärztlichen Kooperations-, Partnerschafts- oder Gesellschaftsverträgen wird zudem nicht selten für den Fall des Ausscheidens des Altpartners eine Abfindungszahlung an diesen vereinbart.
Andrea Bartholl

Praxismanagement

Absetzbarkeit eines häuslichen Arbeitszimmers

Steht einem Arzt ein Schreibtischarbeitsplatz in den Praxisräumen zur Verfügung, hat er grundsätzlich einen "anderen Arbeitsplatz" im Sinne des Steuerrechts. Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem häuslichen Arbeitszimmer stehen, können dann steuerlich nicht geltend gemacht werden.
Priv-Doz. Dr. Walter Georg Leisner

Umsatz- und Gewerbesteuer im ärztlichen Bereich - Gewerbesteuer

Obwohl der Arztberuf zu den freien Berufen zählt, kann eine Gewerbesteuerpflicht entstehen. Die Öffnung des ärztlichen Berufsrechtes ermöglicht neue Formen der Berufsausübung - etwa in Zweigpraxen oder in Kooperationen. Unter bestimmten Umständen kann die ärztliche Tätigkeit dann als gewerblich eingestuft werden, wie auch bei einer Ausweitung des Leistungsspektrums.
Dr. Stefanie Sewekow

Das letzte Wort

Scheinheilige Debatte

Der Aufschrei war laut. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler hat zu Jahresbeginn erneut das Personalkarussell in seinem Haus in Gang gesetzt. Dass das Spitzenpersonal nach einem Regierungswechsel ausgetauscht wird, ist nichts Ungewöhnliches. Doch erstmals wurde ein hochrangiger Posten mit einem Fachmann aus der privaten Krankenversicherung besetzt.
Dr. Dorothea Siems