Grundlage: Vertrauen

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist ein von Vertrauen getragenes Verhältnis zwischen Patient und Arzt. Eine klare und korrekte Abrechnung privatärztlicher Leistungen trägt dazu bei.

Gerade erschienen: ärztepost 3/2010

Startschuss für Patiomed: Als Unternehmen von Ärzten für Ärzte will die Patiomed AG die Ärzteschaft in ihrer Freiberuflichkeit unterstützen und die bestmögliche Versorgung der Patienten sichern.

Die Gebührenordnung im Wandel der Zeit

Sektorübergreifende Einzelleistungsbeschreibung - Garant für Kosten- und Leistungstransparenz in der privatärztlichen Behandlung.

Ärztliche Selbsthilfe im Netzwerk

Als ärztliche Gemeinschaftseinrichtungen bieten die Privatärztlichen VerrechnungsStellen Dienstleistungen von Ärzten für Ärzte.

Von einer losen Arbeitsgemeinschaft zu einem starken Verband

Schon früh machten die Verwaltungsaufgaben in der Arztpraxis einen Großteil der ärztlichen Tätigkeit aus. Um sich auf ihre eigentliche Aufgabe, die Behandlung der Patienten, konzentrieren zu können, schlossen sich einzelne Arztpraxen zusammen und gründeten in Gauting bei München 1922 die erste Privatärztliche VerrechnungsStelle als Selbsthilfeeinrichtung. Ziel war und ist es, die Verwaltungstätigkeiten des Arztes auszulagern und im heutigen Verständnis des Outsourcings einem kompetenten Dienstleister zu überlassen.

Schnell wurde diese Idee in ganz Deutschland übernommen und weitere Gründungen Privatärztlicher VerrechnungsStellen folgten. Um politisch und berufsständisch mehr Einfluss zu nehmen, schlossen sie sich 1949 zunächst zu einer losen Arbeitsgemeinschaft und 1952 zum Verband der Privatärztlichen VerrechnungsStellen, kurz PVS/ Verband, zusammen.

Titelseiten der Ärztlichen Gebührenordung (GOÄ) aus den Jahren 1924, 1928, 1953, 1968, 1982 und 2009

Gründung des Verbandes im Jahre 1952

Der PVS/ Verband wurde 1952 in Büdingen gegründet und ist beim Amtsgericht Friedberg als Verein eingetragen. Von 1971 bis 1999 wechselte der Verbandssitz nach Mülheim an der Ruhr und wurde am 1. Januar 2000 nach Berlin verlagert. In Berlin arbeitet der PVS/ Verband als Interessengemeinschaft der privatabrechnenden Mitglieder in unmittelbarer Nähe zu den wichtigen Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen.

Im Zentrum der Gesundheitspolitik kann der Verband so die Interessen seiner Mitglieder direkt in die Diskussion einbringen und zur Förderung der Privatliquidation beitragen.

Anders als bei gewerblichen Abrechnungsunternehmen ist die Arbeit der Mitgliedsstellen des PVS/Verbandes nicht gewinnorientiert. Die VerrechnungsStellen arbeiten kostendeckend nach dem Genossenschaftsprinzip. Erwirtschaftete Gewinne werden investiert oder kommen durch Gebührensenkungen den Mitgliedern zugute.

Der Verband heute

Dem PVS/ Verband sind heute, rund 60 Jahre nach seiner Gründung, 15 selbstständige und regional organisierte Gemeinschaftseinrichtungen angeschlossen. Er vertritt insgesamt mehr als 38.000 Mitglieder aus dem Kreise der niedergelassenen Ärzte, leitenden Klinikärzte und Zahnärzte.

Nach dem bewährten Prinzip »Wir vor Ort – Stark im Verband« resultiert die Stärke des PVS/ Verbandes als herausragende Interessenvertretung und marktführender Dienstleister aus der engen Verbindung und Verzahnung mit den ärztlichen Gemeinschaftseinrichtungen vor Ort. So wie sich die ärztlichen Gemeinschaftseinrichtungen und ihre VerrechnungsStellen natürlicherweise auf einen regionalen Zusammenhang vor Ort gründen, setzt die Ärzteschaft ihre Idee mit dem PVS/ Verband auf Bundesebene fort.